Nach dem heutigen präsidialem Rücktritt fiel in einem Kommentar im Deutschlandfunk der Begriff “repräsentative…
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Nach dem heutigen präsidialem Rücktritt fiel in einem Kommentar im Deutschlandfunk der Begriff "repräsentative Ästhetik". Diskutiert wurde, dass die Bundesrepublik auf eine zu deutliche Darstellung ihrer Macht aufgrund ihrer Geschichte verzichtet. Da auch dem Amt des Bundespräsidenten nur eine im internationalem Vergleich spartanische Ästhetik zugestanden wird, muss die Person des Bundespräsidenten um so mehr scheinen. Daran ist #Wulff gescheitert.
Der angehängte (schwer verdauliche) Artikel beleuchtet das Verhältnis zwischen Politik und Repräsentation. Beschränkt sich Politik allein aufs Handeln ohne Handlungen sichtbar zu machen, besteht keine Macht. Das andere Extrem, reine Symbolpolitik, ist ebenfalls nicht wünschenswert. Die Inszenierung von Politik in den Medien ist somit integraler Bestandteil der Politik, aber gleichzeitig auch deren größte Gefahr.