Gestern kam per Post meine Promotionsurkunde. Jetzt darf ich mich also Dr.-Ing. nennen. Wichtiger ist sicher, dass ich jetzt auch meine Promotionsschrift öffentlich zur Verfügung stellen kann…
Meine Kollegen und ich haben das Glück, dass wir, bedingt durch unsere Arbeit, uns mit relativ vielen Technologien und Ansätzen täglich beschäftigen müssen. Im Sinne von “was man schreibt, hat man verstanden” haben wir deshalb angefangen, zu unterschiedlichen Dingen wie Mule, Weblogic, Drupal und Liferay mal ein paar Tutorials zusammen zu tragen. Dazu gibt es seit ein paar Wochen eine neue Seite: soa-bpm-integration.com. Viel Spaß beim Lesen!
Wie schon an jener Stelle richtig vermutet, hat das Übernahmeangebot von Software AG für meinen Brötchengeber IDS Scheer ziemlich viel Wirbel ausgelöst. Es bleibt zu hoffen, dass die plötzliche Entscheidung von Prof. Scheer nicht einen dramatischeren Grund wie eine Krankheit hat. Für ARIS Kunden geht hingegen ein Traum in Erfüllung. Gerade durch die Infrastrukturprodukte von Web Methods bekommt ARIS den lang ersehnten “Ausführen” Button ;-) Ich bin schon gespannt, ob das vielleicht die Wiederbelebung von SOA wird – diesmal aber wirklich von fachlicher SOA bis runter zur Web Service Ausführung!
Ich arbeite immer noch an meinem Vorhaben, möglichst alle verbleibenden Zeitschriften bis Mitte Juli gelesen zu haben. Dabei bin ich heute auf eine interessante Studie gestoßen, die verschiedene Faktoren untersucht hat, die ein Transformationsprojekt begünstigen könnten.
Das Geschäftsprozessmanagement kommt sehr oft als recht schwergewichtiges Vorgehen daher. Man könnte auch sagen, das Geschäftsprozessmanagement ist inhärent bedeutungsschwanger. Das schreckt ab – vor allem den Mittelstand. Das ist dumm, denn eigentlich ist es ein nützliches Werkzeug, wenn man es wohl dosiert anwendet. Jakob Freund gibt in einem Artikel ein paar Einblicke, wie BPM im Mittelstand funktionieren kann.
Vor einigen Wochen erhielt ich von einem freien IT/BPM Berater einen deftigen Kommentar hier im Blog, den ich wegen der agressiven Sprachwahl nicht veröffentlichte. Trotzdem hatte der Berater einen validen Punkt: Bevor man über Prozessmanagement spricht, muss man sich zunächst klar werden, ob man dies überhaupt will!
Die Geschäftsprozessmodellierung ist besonders geeignet, wenn man klar strukturierbare Prozesse hat. Dann kann man den Gesamtablauf in Einzelschritte zerlegen und diese sinnvoll miteinander verbinden. Die täglichen Abläufe von Wissensarbeitern, also etwa Ingenieuren und Architekten, lassen sich mit Prozessmodellen aber nur schwer erfassen. Eine aktuelle Masterarbeit zeigt, wie solche Arbeitsabläufe mit deklarativen Prozessmodellen sinnvoll abgebildet werden können…
Es gibt wieder einen Workshop, an dessen Vorbereitung ich beteiligt bin. Im “Workshop on Business Process Modeling and Realization” geht es um klassische BPM Themen wie Modellierung, Validierung, Transformation, etc. Das Interessante ist aber, dass der Workshop im Rahmen der diesjährigen GI Hauptkonferenz “Informatik 2009″ stattfinden wird. Das zeigt, dass das Geschäftsprozessmanagement weiterhin eine hohe Sichtbarkeit genießt und nun auch in anderen Disziplinen vermehrt wargenommen wird. Ich bin natürlich schon auf die Beiträge gespannt und möchte auch alle “Anwender” ermutigen, Beiträge einzureichen!
Heute flatterte die Erstausgabe des Business & Information Systems Engineering Journal, des Wirtschaftsinformatik & Management Magazins und der ehrwürdigen Wirtschaftsinformatik in mein Haus. Sehr viel Papier mit interessanten Neuerungen…
Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Email, in der ein Informatiker fragte, wo man sich über Industriepromotionen informieren kann. Meine bescheidenen Einfälle fasse ich hier zusammen, aber vielleicht kann der geneigte Leser ein paar Ideen beisteuern…




