Sent from Hauptstadt!

ein Blog für den geneigten Leser

HTML5 Experiment: Ausbruch aus dem Grid

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Ein Grid System wie responsive.gs hilft, Inhaltsbereiche einer Seite aneinander ausgerichtet anzuordnen. Man kann jedem Inhaltsbereich eine Anzahl von Grid Spalten zuweisen und das Grid System sorgt für eine entsprechende Platzierung. Ist man aber erst mal im Grid gefangen, gibt es keinen Weg mehr raus, um zum Beispiel eine horizontale Linie über die gesamte Seitenbreite zu zeichnen. Man ist in der Matrix gefangen. Oder doch nicht?

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HTML5 Experiment: CSS3 Media Queries

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Sinn von Media Queries

Jetzt wird es spannend! Abgesehen von ein paar neuen HTML Elementen wie <section> und <header> war bis jetzt noch nicht viel HTML5/CSS3 in diesem HTML5/CSS3 Experiment :-) Deshalb werfe ich heute einen Blick auf CSS3 Media Queries. Ich will diese nutzen, um die Berlin Silhouette im Seitenkopf nur dann anzuzeigen, wenn der Browser eine bestimmte Mindestgröße hat. Doch warum sollte ich das überhaupt wollen?

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HTML5 Experiment: Entwicklung eines WordPress Themes

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Das wird ein kleines Experiment. In einer Reihe von Blogbeiträgen werde ich versuchen, ein WordPress Theme mittels HTML5 zu entwickeln. Das Experiment ist eigennützig: ich will mir ein tieferes Verständnis von HTML5 und CSS3 erarbeiten. Andererseits findet vielleicht der geneigte Leser die Beitragsreihe interessant, da ich alle Schritte öffentlich dokumentieren werde. Doch legen wir los!

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Hacking von digitalen Musikkatalogen?

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Musikflatrates sind einer der großen Trends der letzten Jahre. Anstatt einzelne Alben oder Songs zu kaufen, erwirbt man gegen eine monatliche Gebühr das Zugriffsrecht auf den gesamten Musikkatalog des Anbieters. Typische Beispiele sind Simfy, Spotify und Napster.

Nun ist mir schon häufiger aufgefallen, dass bei weniger bekannten Künstlern oftmals falsche Alben im Katalog auftauchen. Problem ist anscheinend, dass die Kataloge nur schlecht auf Künstler mit gleichem Namen vorbereitet sind. In dieser Übersicht des israelischen DJs Chaim auf Simfy taucht auch das Album „Chachier dukkoh“ auf. Nun kann es natürlich sein, dass DJ Chaim auch Folklore veröffentlicht, aber so ganz passen will es nicht.

Könnte man diese Katalogverwirrung vielleicht kreativ nutzen und zum Beispiel selbst ein Album als Justin Bieber veröffentlichen? Selbst wenn dieser Fehler schon bald bemerkt würde, könnten die Abspielversuche vielleicht schon für eine kleine Summe an Tantiemen ausreichen. Einen Versuch wert?

Bloggen ist besser als Facebook et al.!

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Schon vor 5 Jahren schrieb ich an dieser Stelle, dass soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, XING, usw. Inseln im Internet sind und dem Grundgedanken eines offenen Mediums widersprechen. Seitdem ist es nicht besser geworden. Viele Menschen leben nur noch im bevorzugten Netzwerk. Diesen Zustand haben jetzt wieder einige prominente Netzaktivisten aus Deutschland und Übersee thematisiert und zu einer Rückbesinnung auf die offenen Werte des Internets aufgerufen. Fazit dieser Artikel: Bloggen gehört zu einer offenen pluralistischen Gesellschaft!

Auch ich bin kein übergroßer Freund sozialer Netzwerke. Mein Facebook Konto habe ich letzten Sommer gelöscht und G+ und Twitter nutze ich nur sporadisch. Trotzdem muss auch ich die Tendenz akzeptieren, dass es hier selbst auf provokative Artikel keine Kommentare gibt und ich wesentlich mehr Rückmeldungen auf G+ Beiträge erhalte. Als Konsequenz habe ich vor einiger Zeit ein kleines WordPress Plugin geschrieben, um zumindest meine öffentlichen G+ Beiträge hier im Blog automatisch zu verlinken.

Trotzdem bin ich mit dem Zustand nicht zufrieden. Die Diskussionen sind eingeschlafen und die wenigen erfolgreichen Blogs beschäftigen sich mit massentauglichem aber irrelevanten Konsummüll wie Gadgets, Celebrities und Selbsthilfe. Quasi RTL2 für Netzbürger.

Bleibt nur die Flucht nach vorn: Ich werde selbst wieder häufiger bloggen! Vielleicht baue ich auch ab und zu Rechtschreibfehler ein, um zumindest die Germanisten unter dem geneigten Leser zu einem Kommentar zu nötigen. Und wenn das alles nicht hilft, habe ich zumindest die Gewissheit, dass mein Geschwafel noch im Netz auffindbar ist, wenn Facebook & Co. schon längst nicht mehr sind ;-)

Verrohung einer Gesellschaft

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Arte experimentiert seit einiger Zeit mit den Möglichkeiten des Web, um Dokumentationen interaktiv erfahrbar zu machen. Das ist vielversprechend, wäre aber im Fall von „Alma – Ein Kind der Gewalt“ nicht nötig gewesen. Schon die ersten Minuten des Hauptvideos reichen, um mehr über die Verrohung einer ganzen Gesellschaft zu erfahren, als man je wissen wollte.

Bericht aus Syrien eines Nichtprofis

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Als Anfang Dezember die Geheimdiensterkenntisse von chemischen Waffen in Syrien die Runde machten und Assad ausdrücklich vor deren Einsatz gewarnt wurde, dachte ich mir: Jetzt geht also die Propagandamaschinerie los, um uns auf einen westlichen Friedenseinsatz vorzubereiten.

Man verstehe mich nicht falsch, ich hege keinerlei Sympathie für Assad und seinen Clan, aber ich finde, man sollte auch hier einfach ehrlich sein und die Interessen klar benennen: Assad, deine Zeit ist abgelaufen, wir brauchen dich nicht mehr und werden dich in den nächsten Monaten aus dem Land jagen.

Wie dem auch sei, Propaganda ist letztlich nur politisches Marketing und da ich durch meinen Job einen guten Einblick ins Marketing habe, weiß ich, dass erfolgreiches Marketing ein bewegendes Märchen benötigt. Eine Liebesgeschichte wäre besser, aber lässt sich in dem Kontext schlecht realisieren. Deshalb greift man auf Gut (wir) gegen Böse (durchgeknallter Diktator, der seine eigene Bevölkerung ermordet). Das hat schon in mehr als 20 James Bond Filmen funktioniert.

Sich selbst eine Meinung zum Konflikt zu bilden, ist, trotz aller Interneterei, schwierig. Ein Lichtblick ist die noch laufende Serie „Letters from Aleppo“, die aus der Feder eines Berliner Aktivisten stammt. Sowohl an den Bildern als auch am Schreibstil kann man erkennen, dass der Mann kein Profi ist, aber gerade das macht die Berichte lesenswert. Bisher sind 3 Berichte erschienen (alle auf Deutsch):

Wie immer bei kriegerischen Konflikten: es gibt nur Verlierer gibt.

Eigene Erfahrung zu Fahrradkarte von Berlin beisteuern

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Nachdem ich gestern wieder das Bloggen aufgenommen habe, gleich noch ein genialer Link hinterher. Das (Kunst)projekt Dynamische Verbindungen erstellt eine Fahrradkarte von Berlin, in der gut und schlecht befahrbare Straßen verzeichnet sind. Jeder Fahrradfahrer kann dazu beitragen. Dazu einfach:

  • Seite aufrufen
  • Einstiegsfrage zur eigenen Fahrradnutzung beantworten
  • Strecke auf Karte auswählen
  • ein paar Fragen zu dieser Strecke beantworten

Aus den Antworten möglichst vieler Teilnehmer wird dann ermittelt, ob eine Straße als fahrradfreundlich gilt. In der Karte ist die Straße entsprechend rot oder grün markiert.

Geniale Idee, wie man die Intelligenz der klickenden Masse für etwas Nützliches einsetzen kann. Fehlt eigentlich nur noch der Like Knopf an jeder Straße :-)